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Projektabschluss

Das Projekt „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des BMVBS/BBSR ist im Mai nach ca. 18-monatiger Laufzeit abgeschlossen worden. Dazu fand am 20.5.2011 eine Bustour zu den Zukunftsorten Essen Altendorf (Niederfeldsee) und Bottrop Innovation City statt.

Während der Laufzeit hat das Projekt Zukunftsorte im Ruhrgebiet recherchiert, diskutiert und vermittelt. Dazu wurden neben Workshops und Fachdialogen öffentliche Veranstaltungen, Bustouren und ein Schülerwettbewerb durchgeführt, alle Maßnahmen wurden medial begleitet. Eine Besonderheit stellte die Nutzung von Audioguides dar, die die Orte in Hörstücken kommunizierten. Diese sind online weiterhin verfügbar.

Wir bedanken uns bei allen Partnern und Unterstützern des Projektes und hoffen, auch weiterhin mit Ihnen in den Dialog über das Wohnen im Ruhrgebiet zu treten.

Ein wenig geht es noch weiter: Die blauen Sitzelemente waren so erfolgreich, dass die Akteure vor Ort an den Zukunftsorten diese weiter nutzen wollen. Somit finden sich als nach wie vor Markierungen im Stadtraum. Auch die Webseite bleibt vorerst bestehen, hier werden weitere Zukunftsorte gesammelt.

Wie wohnen wir morgen?

Duisburger Schüler präsentieren ihre Beiträge zum Schülerwettbewerb „Zukunftswohnen“.

Wie möchten wir künftig wohnen? Welche Stadtquartiere sind in Zukunft interessant? Wo sollte neues Wohnen entstehen? Das sind Fragen, die im Rahmen des Projektes „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ von Fachleuten diskutiert werden. In einem im Herbst 2010 ausgerufenen Schulwettbewerb wurden Schüler der Metropole Ruhr aufgefordert, zum Thema „Zukunftswohnen – So möchte ich in Zukunft wohnen!“ Beiträge in Form von Texten, Bildern oder Filmen zu erarbeiten. Eingereicht wurden sehr unterschiedliche Arbeiten: von Plakaten über Facharbeiten bis zu Entwurfszeichnungen und Modellen.

Nun präsentierten die Schüler ihre Arbeiten im Kulturbunker in Duisburg Bruckhausen. Ein Gremium aus Experten der Bereiche Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur diskutierte die Arbeiten und deren unterschiedliche Schwerpunkte und stellte heraus, dass jede Arbeit in ihrem Ansatz spannende Aspekte des zukünftigen Lebens widerspiegelte. Zwei der Beiträge wurde mit einer Anerkennung besonders honoriert, zusätzlich es gab eine lobende Erwähnung.

Die Arbeit „Neu-Grünberg im Kreis Lebenswert“ von Alban Grabowski und Karen Weitkämper überzeugte durch ihre Kernstrategie des Lebensgefühls und vielschichtige Auseinandersetzungen. Die Jury betonte insbesondere das Angebot unterschiedlicher Wohntypologien und Architekturen. Die Idee von temporärem Wohnen rundete den Beitrag ab.

Die Arbeit „Wasserturm“ von Dominic Marcinkowski, Lena Rzyski, Tobias Schmuck, Marijan Srsa und Lukas Vieth zeigte eine intensive Beschäftigung mit technologischen Möglichkeiten zukünftigen Wohnens. Die Darstellung von architektonischen Details und durchdachten Optionen der Konstruktion wurde von der Jury wertgeschätzt.

„City-Tower“ von Sebastian Klein, Wolfgang Olschewsky und Hanno Jansen wurde lobend erwähnt, denn die Arbeit zeigte im Sinne eines utopischen Entwurfes die Integration von Wohnen, Versorgung und Verkehr in dezidierten Überlegungen zur räumlichen Konfiguration.

Die Schüler erhielten einen Buchpreis und jeweils einen Gutschein über ein Zelt, mit dem sie ihre eigenen Zukunftsorte suchen und dort „zur Probe wohnen“ können.

„Der Wettbewerb und die eingereichten Ergebnisse haben gezeigt, wie stark sich Jugendliche mit ihrem Umfeld auseinandersetzen und dass es ihnen wichtig ist, wie sich ihre Umgebung gestaltet“, sagt Thorsten Schauz, einer der Projektautoren vom Büro Stadtidee. „Auffallend war ebenfalls, dass zahlreiche Schüler in ihren Entwürfen den ökologischen Aspekt berücksichtigt haben. Sei es durch die Einbeziehung erneuerbarer Energien, vieler Grünflächen oder autofreier Zonen. Ein wichtiger Aspekt bei fast allen Arbeiten war die bauliche und soziale Vielfalt bei Projekten, die von den Schülerinnen und Schülern formuliert wurde.“

Das Projekt „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ ist aus dem Kulturhauptstadtprojekt „Route der Wohnkultur“ entstanden. Zu den Zukunftsorten zählen vier Orte, die exemplarisch Wohnprojekte der Gegenwart und Zukunft zeigen: der PHOENIX See in Dortmund, der Essener Stadtteil Altendorf, Duisburg Bruckhausen und die InnovationCity Ruhr.

Am 27. Februar 2011 findet von 11 bis 15:30 Uhr eine öffentliche Bustour statt, die den Bewohnern des Ruhrgebietes Ein- und Ausblicke in die neuen Wohn- und Lebensformen gibt. Die Tour führt in den Duisburger Stadtteil Bruckhausen und nach Essen Altendorf. Start- und Endpunkt ist Essen Hauptbahnhof. Kosten: 18€ p. P. Voranmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.zukunftsorte.stadtidee.de oder 0231-220 54 58.

Der Schulwettbewerb ist eine Kooperation des Projektes „Zukunftorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ und JAS Jugend Architektur Stadt e.V. JAS Jugend Architektur Stadt e.V ist ein gemeinnütziger Verein, der die baukulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen fördern möchte. „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ geht den Fragen nach künftigen Bau- und Wohntrends in der Metropole Ruhr und den Reaktionen auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen nach. „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ ist ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des BMVBS/BBSR.

Video zeigt Zukunftsorte

Das Projekt „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ thematisiert das Wohnen in Projekten und Ideen, die teilweise noch unsichtbar sind und in den Köpfen der Menschen erst erschlossen werden müssen. In einem kurzen Video wurden die Gedanken von Bewohnern und Passanten der Zukunftsorte festgehalten, sie stellen einen gute Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten dar.

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Hier entsteht Zukunft. Nehmen Sie Platz!


Die drei Zukunftsorte PHOENIX See in Dortmund, Essen Altendorf und Duisburg Bruckhausen werden seit August 2010 durch markante, blaue Sitzelemente markiert, die zum Verweilen und Betrachten des Standortes einladen. Über einen angebrachten elektronisch lesbaren Code – einen QR(Quick Response)-Tag – lässt sich mit einem internetfähigen Mobiltelefon an Ort und Stelle die Projektwebseite www.zukunftsorte.stadtidee.de besuchen und der jeweilige Audioguide des Standortes herunterladen und anhören.

Die Sitzelemente geben den Blick frei auf Orte, die im Entstehen sind. Sie laden ein zur Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung und Interaktion.

Nehmen Sie Platz und blicken Sie in die Zukunft!

Foto: Ilka Drnovsek
Das Sitzelement in Dortmund, Foto: Ilka Drnovsek

Die Standorte der Sitzelemente:

Links in GoogleMaps

Phoenix See Dortmund: Infoterrasse Kohlensiepenstraße

Essen Altendorf: Ehrenzeller Platz

Duisburg Bruckhausen: Vor dem Kulturbunker

Schülerwettbewerb „Zukunftswohnen – So möchte ich in Zukunft wohnen! “

Foto: Andreas Meichsner für JAS Jugend Architektur Stadt e.V.Wie wohnt Ihr morgen, als Student, als Single, mit Familie und im Alter? Welche Stadtquartiere sind für Euch in Zukunft
interessant? Wo wird oder sollte neues Wohnen entstehen?

Das sind Fragen, die im Rahmen des Pilotprojektes des Bundesministeriums für Bauen, Verkehr und Stadtentwicklung
„Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ diskutiert werden. Die vier ausgewählten Projekte zukünftigen Wohnens im Ruhrgebiet dienen als Beispiele, die über die Audioguides den Besuchern anschaulich vermittelt werden.

Mit dem Wettbewerb sollen vor allem die zukünftigen Bewohner von Morgen eine Stimme in der Diskussion um die Zukunft des Wohnens bekommen. Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 bis 13 in ausgewählten Schulen des Ruhrgebietes werden aufgefordert, zum Thema „Zukunftswohnen – So möchte ich in Zukunft wohnen!“ Beiträge zuerarbeiten.

Mehr Informationen: Anmeldebogen zum Download

Auftaktveranstaltung am PHOENIX See trifft auf große Resonanz

Am 18.08.2010 fand die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ mit der Präsentation der Audioguides in der Hörder Burg am PHOENIX See statt.

Trotz des schlechten Wetters fanden sich mehr als 100 Gäste ein, darunter zahlreiche kommunale Vertreter, Fachleute aus dem Bereich Planen und Bauen sowie Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils. Sie wurden durch das Künstlerteam AKKU in „maritimer“ Atmosphäre durch den Abend geleitet und konnten das zukünftige Ambiente des Seestandortes erleben.

Thorsten Schauz vom Büro Stadtidee führte in das Thema Zukunftswohnen und das Projekt ein, Lutz Wüllner vom Büro Urbanizers aus Berlin vertrat die Nationale Stadtentwicklungspolitik und ordnete in einem Redebeitrag die Zukunftsorte in die Reihe der Pilotprojekte ein. Fachliche Inputs von Prof. Christa Reicher, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der TU Dortmund und Prof. Karl-Heinz Petzinka, Künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, rundeten den Abend ab und regten zur Diskussion um mögliche Wohnwelten der Zukunft im Ruhrgebiet an.

Wie WIRD das Ruhrgebiet wohnen?

Das Projekt „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ stellt künftige Wohnformen in der Metropole Ruhr vor.

Wie wohnt das Ruhrgebiet? Im Kulturhauptstadtjahr gibt das Projekt „Route der Wohnkultur“ Antworten auf diese Frage und zeigt 58 bedeutende Wohnobjekte von typischen Zechensiedlungen bis hin zu modernen Architekturen. Doch, wie werden die Bewohner des Ruhrgebietes künftig wohnen? Welche Trends im Bauen und Wohnen der Zukunft zeichnen sich in der Region ab, und wie wird auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen reagiert? Diesen Fragen geht das aus der „Route der Wohnkultur“ entstandene Projekt „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ nach.

Vorgestellt werden vier Orte, die exemplarisch Wohnprojekte der Gegenwart und Zukunft zeigen; Projekte, die Ideen sind, sich im Planungsprozess oder in der Umsetzung befinden. Eine wichtige Rolle bei den Zukunftsorten spielt die industrielle Geschichte der Region: Zahlreiche alte Werksgelände und Industriebrachen bieten ein enormes Flächenpotentzial für die Entwicklung zentral gelegener Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbestandorte. So entsteht in Dortmund am Standort eines ehemaligen Stahlwerkes der PHOENIX See und mit ihm eine neue Wohn- Arbeits- und Sportwelt. In Essen verbindet eine stillgelegte Trasse der Rheinischen Bahn als grüner Fahrrad- und Fußweg zukünftig die Essener Innenstadt mit dem Rhein. Wo sie den Stadtteil Altendorf durchquert, werden Impulse für den Umbau des Bestehenden und für neue Wohnformen gegeben. Im Stadtteil Duisburg Bruckhausen weichen alte Wohnhäuser einem neuen Grüngürtel, der das ThyssenKrupp Werksgelände von dem Stadtteil trennen soll. Gleichzeitig wird hier die bestehende Bausubstanz modernisiert. Wichtige Aspekte sind neben der Barrierefreiheit stets auch die Energieeffizienz. Letztere bildet bei InnovationCity Ruhr ein zentrales Thema: Im Rahmen dieses Projektes wird ein „typisches Stück“ Ruhrgebiet gesucht, das in den kommenden Jahren zu einem klimagerechten Stadtteil mit Modellcharakter umgebaut werden soll.

Zu den Zukunftsorten gibt es Audioguides, die die einzelnen Orte vorstellen. Jule Vollmer, Fritz Eckenga, Dunja Hayali und Jochen Malmsheimer lesen allgemeine Informationen und Fakten zu den jeweiligen Orten vor, die ergänzt werden durch Statements und Interviews von Planungsträgern, Investoren, Stadtplanern und Bürgern. Die Audioguides stehen kostenlos auf der Internetseite www.zukunftsorte.stadtidee.de zum Download bereit und können über MP3-Player und Mobiltelefone genutzt werden. Zusätzlich ist im September ein Schreibwettbewerb für Schüler zum Thema „Wohnen in der Zukunft“ vorgesehen.

EINLADUNG – Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet

Einladung

Genießen Sie einen unvergesslichen Abend am Zukunftsort PHOENIX See in Dortmund. Erleben Sie mit uns den Sonnenuntergang am Ufer eines Sees, der gerade erst entsteht.

Im Rahmen des Pilotprojektes der Nationalen Stadtentwicklungspolitik
„Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ laden wir Sie zur Auftaktveranstaltung ein:

Achtung ÄNDERUNG des Ortes:

Mittwoch den 18.08.2010
um 19:00 Uhr
in der Hörder Burg, Hörder Burgstraße 17, 44263 Dortmund
im Raum 66

Programm:
Einstimmung – „Wie wohnt das Ruhrgebiet morgen?“
Prof. Karl-Heinz Petzinka, Künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Prof. Christa Reicher, Dekanin der Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund

Unter dem Motto „PIER 8“ gestaltet die Künstlergruppe „AKKU – Arbeiten mit Alltag“ den Abend und sorgt für einen Imbiss.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um formlose Anmeldung wird gebeten unter info@zukunftsorte.stadtidee.de

Das Projekt „Zukunftsorte: Wohnen im Ruhrgebiet“ ist ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des BMVBS/BBSR.
Projektpartner: Büro Stadtidee, Dortmund; Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung, Fakultät Raumplanung, TU Dortmund; RUHR.2010 GmbH, Essen

www.zukunftsorte.stadtidee.de
www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de

Audioguides zu den Zukunftsorten

Die  Audioguides zu den Zukunftsorten stehen zum Download bereit. In den Beiträgen zu vier Projekten im Ruhrgebiet kommen Projektbeteiligte, Stadtplaner, Architekten, Wissenschaftler zu Wort. Aber auch Menschen im Ruhrgebiet, die die Entstehung dieser Zukunftsorte direkt erleben.

Eine Hörreise in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft mit Jule Vollmer, Fritz Eckenga, Dunja Hayali und Jochen Malmsheimer, vielen Stimmen, Originaltönen und akustischen Zukunftsszenarien.

Die Audioguides können kostenlos über die Webseite geladen werden.